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    <title>Inkubator</title>
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    <description>Inkubator</description>
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    <item>
      <title>Tom Sawyer — der Detektiv</title>
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      <pubDate>Tue, 26 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[&lt;pre&gt;&lt;code class=&quot;language-html&quot;&gt;
  Mark Twain
  Tom Sawywer, der Detektiv
  Der Kinderbuchverlag Berlin
  2. Auflage 1986&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Ein Abenteuer, für Kinder von 10 Jahren, so der Hinweis im Buch!  Die Geschichte ist nichts für schwache Nerven, denn es geht um einen Mord, Betrug, Lügen, menschliche Verfehlungen, die zu beschreiben, der Autor kein Problem hat. Um 1895 war die Welt sicher noch nicht so kinderfreundlich eingerichtet wie heute und ein Mord wie auch die Sklaverei etwas »Normales«, denn das Wort »Neger«, für das man heute gesteinigt würde, war noch ein Bestandteil der Alltagssprache.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über die etwa 100 Seite kommen Beschreibungen in Farbe eher selten vor. Siehe auch die Experimente unter &lt;a href=&quot;https://inkubator.koppatz.com/tags/TextInFarbe/&quot;&gt;&lt;u&gt;Text in Farbe&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Zille — Biographie</title>
      <link>https://inkubator.koppatz.com/2026/ausgelesen-zille/</link>
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      <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[
&lt;figure style=&quot;float:right; width:220px; margin:20px;&quot;&gt;
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  &lt;figcaption&gt;Zille: Modellpause&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

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&lt;/div&gt;

&lt;h3&gt;Ausgelesen&lt;/h3&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code class=&quot;language-html&quot;&gt;Heinrich Zille
Ernstes und Heiteres aus seinem Leben
Gerhard Flügge
Greifenverlag zu Rudolstadt&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Schon 2025 habe ich die Biographie gelesen, beim Platte putzen bin ich auf die Sammlung von Skizzen und einem interessanten Dialog gestoßen. Der Fall wird auch auf Wikipedia beschrieben. Hier möchte ich die Version vom Autor zitieren, ob es dafür einen konkreten Beleg gibt, kann ich nicht beurteilen, aber ich vermute, die Dialoge sind von der damaligen Realität nicht weit enfernt. Schlimmer ist, das die Situation heute nicht viel besser ist. Ich sag nur Nippelverbot, Übergriffe in Strandbädern, der Trend islamische Moralvorstellungen in einem christlich geprägten Land durchzusetzen ... Von Pornographie kann in dem Bild keine Rede sein!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein gelungenes Buch, empfehlenswert, wenn es im Antiquariat noch zu finden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun also das Zitat eines Dialogs zum Bild:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Im »Simpicossimus« erscheint eine Zeichnung Zilles mit der
Unterschrift: Modellpause. Man sieht ein Maleratelier. Staffeleien und
Gaslampen im Hintergrund. Acht unbekleidete Mädchen stehen
zwanglos umher. Es ist Pause -- für Maler und Modelle.
Ein verschmitztes Lächeln haben die nackten weiblichen Wesen im
Gesicht, denn eben hat eine von ihnen gesagt: &amp;quot;Bei die Malers müßt
ihr erst lern verstehn, wat se sag’n. Wollen se een nackt -- dann
sagen se »Act«, mal’n se de Brüste - dann sagen se »Büste«  -- und
woll&#39;n se den Rücken, wo er hübsch is - dann sagen se »Kiste«!&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An einem Stammtisch irgendeines Lokals im Wiirttembergischen.
Die Skatrunde pausiert. Wohlsituierte Herren älteren Semesters
unterhalten sich gelangweilt über die sie wenig interessierenden
Fragen des Tages.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;»Da -- sehen Sie!« sagt plötzlich einer von ihnen und zieht eine
bebilderte Zeitung aus der Rocktasche. Es ist der »Simpel«. »Eine
neue Schmiererei von Zille dem republikanischen Professor!« Der
Stammtischstratege legt das Blatt mit der »Modellpause« auf den
Tisch mit der peinlich sauberen Marmorplatte. Ein paar Hände
greifen nach dem Papier, und aus lüsternen Augen blickt unverhohlen
die Geilheit ringsum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;»So was müßte man glattweg anzeigen.«
»Das ist Erregung öffentlichen Ärgernisses.« 
»Dieses Mädchen da ganz links! Sehen Sie nur, wie es dasteht: frech,
aufreizend!«
»Schamlos!«
»Wir werden Bestrafung verlangen — beim Gericht!«
»Jawohl, meine Herren. Gleich morgen. In Stuttgart.«
Der »Hohe Gerichtshof zu Stuttgart« schließt sich der Anzeige einiger
bekannter Herren der »Gesellschaft«  gegen die Urteile
Sachverstandiger und Fachleute wie Liebermann, Slevogt, Stuck, Lederer,
Kubin und Hausenstein an und verfügt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Der Maler Professor Heinrich Zille aus Berlin wird wegen
   pornographischer Bilder zu einer Geldstrafe von 150,— Mark
   rechtskräftig verurteilt.
2. Die für den Druckvorgang beötigten Platten sind sofort unbrauchbar
    zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Angeklagte, der nach Stuttgart zur Verhandlung gekommen ist,
hat das letzte Wort. Zille erhebt sich und geht gemessenen Schrittes
hin zum Richtertisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;»Meine Herren«, sagt er, »ich bin Zeichner, und ich versuche, das
Leben so darzustellen, wie ich es sehe. Und ich sehe es anders, ganz
anders als die meisten Menschen. Ich frage Sie, meine Herren, was
will man sehen? So was, das gar nicht existiert, das es überhaupt
nicht gibt? Wir haben ein schönes Wort dafür: Kitsch! Wie das
Leben aber in Wirklichkeit ist, davon wollen die Leute nichts wissen.
Deshalb aber darf man nicht aufhören, die Wahrheit darzustellen,
auch dann nicht, wenn sie oftmals alles andere als schön ist. Im
Gegenteil. Sehen Sie, meine Herren, daher kommt es auch, daß ich
im allgemeinen nicht gefalle und daß es Menschen gibt, die auf mich
schimpfen. Und dann gibt es auch wieder Leute, die über meine
Arbeiten lachen. Aber wer über meine Witze lacht, der versteht sie
nicht. Denn hab ick det nich besser jekonnt. Und dann, Hoher
Gerichtshof, ist da noch etwas: die Heuchelei! Man predigt öffentlich
Wasser und trinkt dann heimlich Wein. Ist das richtig? Nein!
Dagegen muß man ankämpfen. Aber ich glaube, daß noch viel Zeit
vergehen wird, ehe wir so frei sind, daß der üble Rest von Heuchelei
und Prüderie endlich verschwindet. Mein Bild »Modellpause« ist
keine Pornographie. Pornographie ist etwas ganz anderes. Die Mädchen
im Atelier — nun ja, die sind notwendig für uns. Jeder Maler
wird Ihnen das bestätigen können. Und wenn mal ’ne kurze
Verschnaufpause  ist, dann stehen sie so umher, wie ich es
dargestellt habe. Das ist alles!«&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heinrich Zille fährt nach Berlin zurück. Seine Freunde sind am
Bahnhof und nehmen den »verknackten Professor« in Empfang.
»Nun, wie war&#39;s? Hast du es ihnen gegeben, den Spießern in
Stuttgart?« fragen sie. :
Zille antwortet: »Liebe Kollegen, ich bin ein Gott! Ich habe gegen
die Dummheit vergebens gekämpft!«&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Die Blütenträume des Lao Li</title>
      <link>https://inkubator.koppatz.com/2026/ausgelesen--lao-she/</link>
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      <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[
&lt;pre&gt;&lt;code class=&quot;language-html&quot;&gt;
  Lao She
  Die Blütenträume des Lao Li
  Verlag Volk und Welt Berlin
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Alles lief den Gang der Dinge, bis, eines Tages der Sohn von Bruder Zhang verhaftet wurde und spurlos verschwand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seite 69 zur Bürokratie&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Er setzte sich auf seinen Stuhl, den elendsten im ganzen Raum, und
stierte vor sich hin. Amtsangelegenheiten über Amtsangelegenheiten,
aber nichts zu tun. Gäbe es auf der Welte keine Amtsangelegenheiten,
nähme die Menschheit keinerlei Schaden. Akten über Akten, ohne Anfang
und ohne Ende, zusammenhanglose, endlose Akten. Nur eine einzige
Sachen gab es tatsächlich, und die war leider Gottes Wirklichkeit:
dem Volk Gled abverlangen. Dieses Ungeheuer fraß Geld und spie dafür
Akten aus! Wo floß das Geld hin? Das wußte keiner. Man sah nur, daß
sich einige Leute Häuser, Autos und Nebenfrauen kauften; Akten waren
das einzige, was alle zu Gesicht bekamen.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Roth —  Portnoys Beschwerde</title>
      <link>https://inkubator.koppatz.com/2026/ausgelesen--roth__portnoys-beschwerde/</link>
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      <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Amerikanische Kulturgut, schockierend und immer noch heiß diskutiert. Mich hat es nicht geschockt, aber wenn man das ordinäre und sexuelle wegnimmt, dann reduziert es sich auf einen Konflikt der Zwischen Eltern mit ihren Regeln und den Kindern, die irgendwann aus der Enge flüchten wollen. Man kann also die Probleme der Juden auf alle Kulturen und Eltern-Kind-Beziehungen reduzieren. Ich erinnere mich noch an die Lange-Haare-Diskussionen mit meinem Vater. Darin liegt auch der Keim für den Rassismus, der unterschiedliche Gruppen ausgrenzt. Die abfälligen Bemerkungen über die Frauen ist eine andere Geschichte (auch eine Art Rassismus). Man kennt die Prüderie der amerikanischen Gesellschaft, z.B. das Nippelverbot in den Medien und auf der anderen Seite die Skandale des Präsidenten Jimmi Charter oder noch schlimmer, der Epstin-Skandal. Wer nicht gut aufgeklärt ist, könnte geschockt sein und das war das Ziel des Buches. Der größte Irrtum der auch in jedem Porno zum zentralen Thema hochstilisiert wird, ist die Befriedigung des Mannes durch den Mund einer Frau. Ich hatte diese »Vergnügen«, wenn es eines ist, noch nicht und lege da auch keinen Wert drauf. Man sollte vielleicht auf diese und andere Technik(en) verzichten, denn es gibt Schöneres, die eine Frau nicht in eine passive Rolle bringt, es sei denn eine Frau mag es, ohne vom Mann dazu genötigt zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Analysieren wir also mal einen unbekannten Aspekte des Buches. Wie farbig ist die Welt des beschriebenen Juden zu dieser Zeit? Ich hatte die Erinnerungen von Sun Bear eben ausgelesen und nachdem ich kurz danach durch die Dokumentation, auf Arte auf den Autor und das Buch aufmerksam wurde, will ich hier beide Amerikaner hier mal gegenüberstellen. Ich denke von Sun Bear habe ich mehr über Amerika erfahren als von Philip Roth.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Vergleich der Farbwelten findet sich in der Rubrik:&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;
`Text in Farbe &amp;lt;/extras/farben_im_text/index.html&amp;gt;`_
&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Wie in anderen Büchern fällt mir ein Name auf, den ich schon mal gehört hatte: Harpo, so nannte sich mal ein schwedischer Künstler (Movistar). Ein Blick in die Wikipedia, zeigt, daß es da keine Verbindung zum Buch gibt.&lt;/p&gt;]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Sun Bear —  Biographie</title>
      <link>https://inkubator.koppatz.com/2026/ausgelesen--sun-bear/</link>
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      <pubDate>Sun, 04 Jan 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[
&lt;figure style=&quot;float:right; width:220px; margin:20px;&quot;&gt;
  &lt;img
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  &lt;figcaption&gt;Many Smokes&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

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&lt;/div&gt;

&lt;h3&gt;Ausgelesen:&lt;/h3&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code class=&quot;language-html&quot;&gt;Sun Bear
Der Pfad der Kraft
Goldmann-Verlag 5. Auflage 1983&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;h3&gt;zur Person&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Vincent LaDuke (* 1929; † 19. Juni 1992), auch Sun Bear genannt, war ein US-amerikanischer Autor und Gründer einer Gruppe innerhalb der New-Age-Bewegung. Er gehörte zu den Anishinabe und wuchs in der White Earth Indian Reservation im US-Bundesstaat Minnesota auf. LaDuke veröffentlichte mehrere Bücher mit Bezug auf indianische Spiritualität und gründete eine Gruppe namens Bear Tribe Medicine Society.&lt;sup&gt;&lt;a href=&quot;#fn-1&quot; id=&quot;fnref-1&quot;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kritik auf Wikipedia ist nicht sehr schmeichelhaft und der Goldmann-Verlag hat den Text auch in die Rubrik »Esoterik« eingereiht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich will hier einige Themen herausgreifen und zur Diskussion stellen. Ich will es auch mit einem zweiten Buch, das ich gerade noch lese in Beziehung setzen. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es weitere Inhalten oder überarbeitete Anmerkungen geben.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Kommunen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Man kann wohl die Medizingesellschaft, historisch betrachtet, als Teil einer Bewegung einstufen, die nach alternativen Lebensentwürfen suchte. Hier ein Beispiel mit berühmten Prominenten:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;1974 lebte in der »All One Farm-Kommune«  in Oregon ein junger
College-Abbrecher namens Steve Jobs. Frisch zurück von seiner Reise
nach Indien, wo er durch Zen-Buddhismus Erleuchtung gesucht hatte,
pflegte Jobs den Apfelgarten (omg) der Kommune, den Whole Earth
Catalog in der Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jobs gelang es irgendwie, ein lockeres Hippie-Leben zu führen und
gleichzeitig für das Design von Computerchips für Atari bezahlt zu
werden. Von den höchsten Einnahmen aller Zeiten zu profitieren (alias
das Design von Computerchips für ein Unternehmen, das indirekt vom
amerikanischen Verteidigungsministerium finanziert wurde) und
gleichzeitig in einer freizügigen Kommune zu leben, ergibt eine
einzigartige kalifornische Ideologie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;All One Farm löste sich irgendwann um 1980 auf. Ihr Gründer, Robert
Friedland, wurde später ein milliardenschwerer Goldminenunternehmer.
Es zeigt sich, dass ein Leben in einer Kommune in den Zwanzigern
keineswegs ausschließt, später sein Geld mit dem Abbau von
Edelmetallen zu verdienen oder, wie im Fall von Jobs, das erste
Billionen-Dollar-Unternehmen der Welt zu gründen &lt;sup&gt;&lt;a href=&quot;#fn-2&quot; id=&quot;fnref-2&quot;&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Technologie ist nicht schlecht&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Seite 35&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Ich glaube nicht, daß die Technologie etwas Schlechtes ist; wenn ich
mit einer großen Zahl von Menschen in Verbindung treten will, nehme
ich das Telefon, oder bediene mich eines Computers, oder ich teile
mich über einen Rundfunk- oder Fernsehsender mit. Die Technologie an
sich ist nicht schlecht; schlecht sind die Habgier und die Irrungen
ihrer Benutzer.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;h3&gt;Liebesleben&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Sun Bear war inhaftiert und berichtet über die Begegnung mit einer Frau. Das Sexuelle wird in dem zweiten Buch eine wichtige Rolle spielen und im krassen Gegensatz zu der folgenden Schildrung stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seite 84/85&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Nach meiner Freilassung wurde ich nach Reno zurückgeflogen. Meine
indianischen Brüder und Schwestern holten mich vom Flugzeug ab, und
wir feierten ein rauschendes Fest. Ein traditionelles Mahl erwartete
mich, dazu ein riesiger Kuchen mit der Aufschrift »Willkommen zu
Hause, Sun Bear« . Ich kann Dir sagen, nie zuvor hat mir Essen so gut
geschmeckt, noch nie waren die Frauen so schön gewesen. Eingeschlossen
und so lange Zeit nur von männlicher Energie umgeben, hatte ich das
Gefühl gehabt, mich nicht im Gleichgewicht zu befinden. Wenn männliche
und weibliche Energie nicht verschmelzen, kann die Lebenskraft nicht
so stark pulsieren. Ich genoß es, mein gewohntes Leben wieder
aufnehmen zu können, von den guten weiblichen Schwingungen umgeben zu
sein, aber es gab eine Frau, nach der ich mich mehr sehnte als nach
allen anderen. Sobald ich mich von dem Fest losreißen konnte, fuhr ich
in die Wüste. Es herrschte Vollmond, und die Luft war sehr klar. Welch
eine vollkommene Szenerie für eine Wiedervereinigung&#39; dachte ich bei
mir. Ich stieg aus dem Wagen. Ich befand mich in einem abgelegenen
Hügelland, der Boden war üppig gut Salbei bewachsen. Ich zog mich
nackt aus, dann brachte ich ein Pfeifenopfer dar und pflückte
frischen, stark duftenden Salbei. Ich rieb mich von Kopf bis Fuß damit
ein und betete, daß seine reinigende Kraft alle negativen Energien,
mit denen das Gefängnis mich erfüllt hatte, von mir nehmen würde. Ich
spürte, wie das Schlechte aus mir herausströmte und mein Gleichgewicht
wieder hergestellt wurde. Jetzt hatte ich das Gefühl, rein genug zu
sein, um dieser besonderen Frau entgegenzutreten. Ich legte mich auf
sie nieder und sog ihren süßen, erdigen Duft in mich ein. Dann nahm
ich einige Krumen von ihr und rieb mich damit ein; erst jetzt wußte
ich, daß mein Gleichgewicht vollkommen wiederhergestellt war. Ich
dankte der Mutter Erde für ihre Schönheit und Herrlichkeit. Ich blieb
bis zum Sonnenaufgang bei ihr in der Wüste. Als Vater Sonne am Morgen
über den schönen, gewaltigen, freien Bergen von Nevada aufstieg,
schickte ich meine Gebete zum Großen Geist und bat darum, daß ich der
Liebe und Unterstützung, die mir die Erde und mein Volk gezeigt
hatten, würdig sein möge.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;h3&gt;Arbeit und Vergnügen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Seite 164/165&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Wenn es auch zeitweise den Anschein hatte, als könnte ich 100000
Mitglieder für unseren Stamm gewinnen, war das doch nicht mein
Anliegen. Meine Vision sagte mir, daß es meine Aufgabe war, Menschen
aller gesellschaftlichen Schichten zu lehren, ihnen das Wissen zu
vermitteln, daß die Auswüchse der Technologie in Kürze zur Katastrophe
führen mußten. Ich hatte das Bedürfnis, den Menschen zu erklären, daß,
wollten sie die kommende Reinigung der Erde überleben und an der neuen
Erde teilhaben, sie ihre eigenen, ganz persönlichen Bindungen zur
Natur wiederherstellen mußten.In dem Maße, in dem der Stamm wuchs,
wuchsen auch unsere Probleme. Es gab Leute, die offensichtlich in der
Lage waren, Lippenbekenntnisse abzulegen für das, was die Vision
beinhaltete, deren Herzen aber nicht hinter ihren Lippen
standen. Einige übernahmen viel Verantwortung, andere wiederum
wünschten sich ein vorgefertigtes Utopia, an dem sie nur wenig
arbeiten mußten. Wir erlaubten den Stammesmitgliedern zwar, Marihuana
zu nehmen, das wir »Medizingras« nannten, ließen aber keine anderen
Drogen zu. Heute verbieten wir auch den Gebraucg von Marihuana. Einige
der Menschen, die zu uns kamen&#39; waren unfähig, ihre Abhängigkeit von
anderen Drogen ju überwinden. Die Drogenfrage entwickelte sich zu
einem unserer größten Probleme [...]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte einen so unerschütterlichen Glauben
an den Stamm, daß ich alles, was ich gespart hatte, zu seiner
Unterstützung verwendete. Ich verkaufte sogar einige der Wohnwagen in
Reno, um Geld zu beschaffen, als es benötigt wurde. Ich kaufte
Nahrungsmittel und Schlafsäcke, manchmal für Leute, die einfach
deshalb keinen besaßen, weil sie vergessen hatten, wo sie ihn gelassen
hatten. Ich reparierte Autos, kaufte Benzin, zahlte für Briefmarken
und Telefonanrufe. Es waren einige unter uns, die ihr Geld in den
Unterhalt des Stammes steckten. Nimimosha erklärte sich sogar bereit,
einen Großteil ihrer Zeit in Reno zu verbringen und den Wohnwagenpark
zu leiten, damit wir über die Einnahmen daraus verfügen konnten.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Es erinnert mich an die Schilderungen von Jack London, der auch viel Geld in seine Farm gesteckt hatte, sie aber nie rentable wurde...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seite 220/221&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Gründe für das Scheitern solcher Gemeinschaftsprojekte (ja, ja, der menschliche Faktor) ...&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Als die Besucher zahlreicher zum Vision Mountain zu strömen begannen,
gab es unter ihnen imemr noch eine Menge Hippie-Gestalten. Und obwohl
diese Leute auf ihre Weise wirklich Suchende waren, waren ihre
Vorstellungen doch von Drogenbejahung und manchmal von dem Wunsch, so
wenig wie möglcih zu arbeiten, geprägt. Deies Leute konnten wir
natürlich nicht bei uns behalten; wir hatten wahrend unserer Zeit am
Medizinfelsen genügend Erfahrungen mit ihnen gesammelt, und viele von
ihnen begriffen nicht, daß das Ausüben von Medizin nicht nur beten
bedeutete, sondern auch harte Arbeit beinhaltete. ...man wird
feststellen, daß es hier möglich ist, um sechs Uhr morggens
aufzustehen und den ganzen Tag über die Hände nicht in den Schoß zu
legen. [...] Sie brauchten einen Ort, an dem sie ihren Körper zur Ruhe
legen und ihren Gedanekn nachhängen konnten und wir verstehen unter
der Arbeit der Medizingesellschaft etwas völlig anderes.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;h3&gt;Frieden, Liebe, Harmonie&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Seite 196&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Ich bin überzeugt, daß Gerechtigkeit geschehen muß und daß meine
Brüder und Schwestern in Wounded Knee einen heldenhaften Kampf
ausgetragen haben, aber ich glaube auch, daß jede Tag, die im Zorn
ausgeführt wird, sich schließlich als wirkungslos erweisen
muß. Frieden, Liebe, Harmonie mit der Mutter Erde, das sind die Dinge,
an die ich glaube. Und sie sind das Fundament meiner großen Vision ...&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wie soll man diese Einstellung, in der heutigen Zeit bewerten?&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Der Redestab&lt;/h3&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Wir haben einen Ratskreis, in dem Entscheidungen getroffen werden, und
jedes Mitglied des Stammes hat das Recht, seine Meinung auszusprechen
und mitzuteilen. Um sicherzustellen, daß jeder zu Wort kommt, reichen
wie einen sogenannten »Redestab« herum. Das ist eine indianische
Tradition. Derjenige, der den Stab in Händen hält, hat das Recht, zu
reden, und alle anderen hören aufmerksam zu.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Den hätte ich mal für eine hitzige Diskussion benötigt. Kannte ich nicht, nur mit drei Regeln, die ich eilig an die Tafel schrieb, konnte ich die Gemüter beruhigen und eine sinnvolle Diskussion durchsetzen:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Es spricht immer nur einer&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Er spricht nicht länger als 30-60 Sekunden&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Alle hören gut zu, jeder kommt dran.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Danach konnten einige (nicht alle) Probleme gelöst werden. Meine damalige Chefin hatte mich wirklich ins kalte Wasser geworfen, weil ich von den Spannungen im Team nichts ahnte.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Das Medizinrad&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Seite 230ff, hier wird das Medizinrad beschrieben. Im Kern wird der ewige Wandel thematisiert. Verknüpft werden Zeiträume mit Artefakten wie dem Mond, einer Farbe, einem Mineral, einer Pflanze, einem Tier und anderen Elementen. Der Autor grenzt sich aber von einem vergleichbaren System, den Horoskopen ab.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Zeremonien&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Seite 288/289&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Verbindung mit Tanz, Musik, Gesang wird die positive Wirkung hervorgehoben.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Ich glaube, es waren die Zeremonien, die verhinderten, daß Indianer
die Couch des Psychiaters benötigten. Zeremonien, wenn sie richtig
verstanden und durchgeführt werden, geben nicht nur den anderen
Bereichen auf der Erde Kraft; sie heben auch viele der negativen
Gefühle der Menschen auf. Zeremonien können freudvolle Erfahrungen
sein, die Wut in positive Empfindungen, Kummer in Lebensfreude, Angst
in Lieber und Einsamkeit in Verbundenheit verwandeln.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;h3&gt;Resümee&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Es war eines der wenigen Bücher, die ich ein zweites mal gelesen habe. Vieles war mir nicht mehr im Gedächtnis geblieben, ist nun wieder gegenwärtig, und über einige Passagen werde ich wohl noch etwas nachdenken, vielleicht auch Schlüsse daraus ziehen. Wer sich für die »Philosophie« des Sun Bear interessiert, findet in Deutschland einen Verein, der die Ideen von Sun Bear lebendig hält.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Kraftplatz und Kreislauf des Lebens
15. Medizinradtreffen
13. bis 17. Mai 2026&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Aitrach, Allgäu &lt;sup&gt;&lt;a href=&quot;#fn-3&quot; id=&quot;fnref-3&quot;&gt;3&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Bildqelle&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Grafik aus Many Sokes, eine Publikation herausgegeben von Sun Bear u. a. &lt;a href=&quot;https://www.jstor.org/site/reveal-digital/independent-voices/manysmokes-28144383&quot;&gt;Zugriff über das Archiv&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Fußnoten&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;footnote&quot; id=&quot;fn-3&quot;&gt;&lt;sup&gt;3&lt;/sup&gt; https://www.baerenstamm.de &lt;a href=&quot;#fnref-3&quot;&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote&quot; id=&quot;fn-2&quot;&gt;&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt; https://cyberneticserendipity.substack.com/p/a-lime-bike-for-our-mind &lt;a href=&quot;#fnref-2&quot;&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote&quot; id=&quot;fn-1&quot;&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt; https://de.wikipedia.org/wiki/Vincent_LaDuke &lt;a href=&quot;#fnref-1&quot;&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Mord und Totschlag</title>
      <link>https://inkubator.koppatz.com/2025/ausgelesen--alexander/</link>
      <guid>https://inkubator.koppatz.com/2025/ausgelesen--alexander/</guid>
      <pubDate>Wed, 31 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[
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  &lt;figcaption&gt;Alexander der Große&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
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&lt;/div&gt;

&lt;h3&gt;Zwei Bücher&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Zwei Bücher mit unterschiedlichem Inhalt, beide voll von Berichten über Mord und Totschlag. Im ersten Fall handelt es sich um eine Kurzfassung des Alten Testaments, wichtige Episoden in vereinfachter Form darstellt, um die komplexeren Inhalte der Bibel zugänglich zu machen. Auffällig ist, dass die Menschen in den umkämpften Gebieten – Juden wie andere Volksgruppen – gestern wie heute versuchen, Konflikte mit Hauen und Stechen zu lösen. Die Entwicklung vom Judentum hin zum Christentum wird anhand mehr oder weniger bekannter Geschichten geschildert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun, nachdem die Geschichten wieder etwas präsenter sind, werden sie mir helfen, das eine oder andere Motiv alter Meister besser zu verstehen. Die Museen zeigen reichlich Bild- und Skulpturenmaterial, mit denen die alten Meister biblische Geschichten aufgreifen und interpretieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das zweite Buch zeichnet den Weg Alexanders des Großen nach, der in einem nicht enden wollenden Marsch von Makedonien bis nach Indien unterwegs war und dabei ein unaufhörliches Hauen und Stechen veranstaltete. Die Überlieferungen sind mit den Geschichten aus der Bibel vergleichbar. Im Unterschied zum ersten Buch werden die Ereignisse noch detailreicher geschildert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einige noch nicht so bekannte Fakten sind mir aufgefallen und gehören nun zu meinem erweiterten Wissensschatz:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Ephemeriden&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt; – Tagebücher (Seite 163)&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Bliesen die Trompeten zum Halt und waren die Zelte aufgeschlagen, ließ
der König Eumenes kommen und sich die Ephemeriden vorlegen. Das waren
amtliche Aufzeichnungen mit minuziöser Darlegung des Tagesverlaufs,
der Regierungshandlungen, der politischen und militärischen Vorgänge,
der Korrespondenzen, der vorgenommenen Opferhandlungen und so fort.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Wasserbett&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt; – Wer hat’s erfunden?&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Er residierte, von den Babyloniern zum Herrscher der vier
Weltreligionen ausgerufen, im alten Palast Nebukadnezars, einem
Labyrinth von sechshundert Zimmern, die alle fensterlos waren. Die
Sonne heizte den Ziegelbau dennoch so stark auf, daß man des Nachts
auf Ziegenhäuten schlief, die mit kühlem Quellwasser gefüllt
waren. (Das Wasserbett ward erfunden -- wurde vergessen und als
modische Neuheit in unseren Tagen wieder auf den Markt gebracht.)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Bematisten&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beruf, der mit Schritten Abmessenden – Hab ich auch mal gemacht, um Flächen neu zu vermessen (ein Zirkel half beim Zählen).&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Resümee&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Hat man beide Bücher gelesen, wundert einem nichts mehr, wenn sich benachbarte Völker gegenseitig die Köpfe einschlagen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neugierig geworden? Hier die bibliographischen Daten beider Bücher:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;S.Fischer-Fabian
Alexander der Grosse
Der Traum vom Frieden der Völker
Verlag: Bastei Lübbe
Taschenbuch Band 64152
ISBN: 3-404-64152-3&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Maria Poetschke/Herweg Hafa
Das Wort läuft
Biblisches Lesebuch
Evangelische Verlagsanstalt Berlin
Auflage 1983&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Bildquelle&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;: Von Stefan Schäfer, Lich - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0&lt;/p&gt;]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Diesseits von Eden —  Kamina</title>
      <link>https://inkubator.koppatz.com/2025/ausgelesen--kamina__eden/</link>
      <guid>https://inkubator.koppatz.com/2025/ausgelesen--kamina__eden/</guid>
      <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[
&lt;figure style=&quot;float:right; width:220px; margin:20px;&quot;&gt;
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  &lt;figcaption&gt;Büchertausch-Zentrale&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

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&lt;/div&gt;

&lt;pre&gt;
Wladimir Kaminer
Diesseits von Eden
Neues aus dem Garten
Goldmann-Verlag
1. Auflage 2015&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;In der Buchtauschzentrale, in Caputh ist es eine umgebaute Telefonzelle, steht viel geistiger Schrott, doch manchmal findet sich ein Exemplar mit interessantem Inhalt. Dazu gehören auch die philosophischen Abhandlungen von Wladimir Kaminer, die ohne ein Augenzwinkern nicht denkbar wären.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im konkreten Fall steht der Garten und mehr noch das Anglerglück im Mittelpunkt aller Handlungsstränge. Optimal ist es schon, ein geborener »Ossi« zu sein und ein wenig die russische Seele zu kennen, um die Gedanken und menschlichen Handlungen zu verstehen. Ein bestätigendes Schmunzeln läßt sich dann nicht unterdrücken. Es gibt aber auch allgemein gültige Erklärversuche, die jeder verstehen kann, nicht nur der Leser mit den oben genannten Voraussetzungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Beispiel findet der Autor folgende Erklärung für das Zusammenrotten von Menschen, Behaarung und Reibung:&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;Leider geht nichts ohne Vergebung, weil wir Menschen aufeinander
angewiesen sind. Wir sind früher immer in Gruppen herumgelaufen, eng
aneinandergepresst. Nur so konnten wir uns vor dem Säbelzahntiger
schützen und das Mammut erledigen. Deswegen haben die Menschen als
einzige Lebewesen ihre Ganzkörperbehaarung verloren, deswegen haben
sie auch solch eine übertriebene Sexualität, weil sie sich stets
aneinander rieben und sich während der Eiszeit aneinander
wärmten. Nicht umsonst versammeln wir uns auch so gerne in großen
Mengen, sei es bei der Loveparade, beim Karneval oder einer
Revolution.&lt;/pre&gt;]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Transit —  Anna Seghers</title>
      <link>https://inkubator.koppatz.com/2025/ausgelesen--anna-segers-transit/</link>
      <guid>https://inkubator.koppatz.com/2025/ausgelesen--anna-segers-transit/</guid>
      <pubDate>Mon, 21 Apr 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[
&lt;figure style=&quot;float:right; width:220px; margin:20px;&quot;&gt;
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  &lt;figcaption&gt;Alexander der Große&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
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&lt;/div&gt;

Anna Segers: Transit
Aufbau-Verlag
1. Auflage 1985
&lt;p&gt;Nach dem Überfall Deutschlands auf die Nachbarländer beginnt eine Fluchtbewegung. Deutsche flüchten auch über Frankreich ins Ausland. Der zermürbende Prozess in den Mühlen der Bürokratie wird skizziert. Man wird den Gedanken nicht mehr los, daß die Bürokratie nicht in Deutschland erfunden wurde, sondern ein universelles Prinzip ist. Auf beiden Seiten wird betrogen, gelogen, geschmiert und die Mühle am Laufen gehalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interessant die Alkoholtage, von denen ich noch nie etwas gehört habe, wenn es in Kriegszeiten zu Versorgungsproblemen kommt, aber nicht nur dann, scheint eine Rationierung ein probates Mittel zu sein, denn statt zu produzieren wird in Kriegszeiten primär zerstört.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im allgemeinen sind die Aufführungen langatmig und in ewigen Kreisen vollzogene Rituale. Es erinnert aber allzu gut an die bürokratische Maschinerie, durch die in der Jetzt-Zeit, der Flüchtlingsstrom in Europa bzw. Deutschland geleitet wird.  Was bleibt, ist die Frage, wieviele von den geschilderten Prozeduren mußte Anna Seghers persönlich durchlaufen? Wieviel vom Text ist erfunden? Sie läßt einen Protagonisten die Kritik an Erfundenem aussprechen (Seite 99).&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Was wollte ich tun? Lesen? Das hatte ich einmal getan an einem
ähnlichen leeren Abend. Nie wieder! Ich spürte den alten Unwillen
meiner Knabenzeit gegen Bücher, die Scham vor bloß erfundenem, gar nicht
gültigem Leben. Wenn etwas erfunden werden mußte, wenn dieses
zusammengeschusterte Leben gar zu dürftig war, dann wollte ich selbst
der Erfinder sein, doch nicht auf Papier.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nach diesem Text wende ich mich nun unumstritten erfundenen Texten zu, aber die sind definitiv älteren Datums und spannender als der »Transit«-Roman.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn auch der Text nicht sonderlich spannend war, so bildet er nun den Auftakt zu einem Kunstprojekt und rückt das Schwarz der Buchstaben in ein hoffentlich farbenfrohes Licht.&lt;/p&gt;]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Martin Eden —  Jack London</title>
      <link>https://inkubator.koppatz.com/2025/ausgelesen--jack-london__martin-eden/</link>
      <guid>https://inkubator.koppatz.com/2025/ausgelesen--jack-london__martin-eden/</guid>
      <pubDate>Sat, 22 Feb 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[&lt;pre&gt;&lt;code class=&quot;language-html&quot;&gt;Jack London
Martin Eden
Verlag Neues Leben Berlin 1971&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Der autobiographische Roman zeigt den Werdegang eines Jungen/Mannes, der eine Schriftsteller-Karriere anstrebt und hart für diese Ziel arbeitet. Am Ende ist er erschöpft vom ewigen Kampf und nimmt sich das Leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf Seite 359 werde ich von dem Wort »Wiki« überrascht. Ist es Zufall oder war Jack London hier den Namensgeber für eine Softwaretechnik?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;»Es ist meine letzte Arbeit und anders als alles, was ich geschrieben habe. Sie ist völlig anders, daß sie mir fast bange macht, und doch habe ich die unbestimmte Idee, daß sie gut ist. Es ist eine Hawaii-Geschichte. Ich habe sie, Wiki-Wiki genannt.«&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Blick in die Wikipedia zeigt, daß der Miterfinder der Wikis, Ward Cunningham, den Namen Wiki mit Bezug zu einer Reise nach Hawaii gewählt hat. Ob er den Roman von Jack London kannte? Das Zitat aus dem Buch hat es zumindest auf die Erklärseite zum Wort »Wiki« geschafft. &lt;sup&gt;&lt;a href=&quot;#fn-1&quot; id=&quot;fnref-1&quot;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Footnotes&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;footnote&quot; id=&quot;fn-1&quot;&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt; &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Wiki&quot;&gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Wiki&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;#fnref-1&quot;&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>»Ṣabāḥ heißt Morgenröte«</title>
      <link>https://inkubator.koppatz.com/2025/schruhl-jemen__reisebericht/</link>
      <guid>https://inkubator.koppatz.com/2025/schruhl-jemen__reisebericht/</guid>
      <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[&lt;h3&gt;Jemen -- Reisebericht 1972-74&lt;/h3&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code class=&quot;language-text&quot;&gt;Schruhl, Klaus-Dieter
Ṣabāḥ heißt Morgenröte
F. A. Brockhaus Verlag Leipzig&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Wie das Buch in meine Hände gelangt ist, kann ich nicht mehr sagen, vielleicht hat mich das Foto vom Buchdeckel, der Titel »Ṣabāḥ heißt Morgenröte« oder beides inspiriert. Nun endlich gelesen, wo die DDR auch längst Geschichte ist. Warum hat die DDR damals Entwicklungshilfe geleistet, darauf geht der Autor nicht ein. Er war als Arzt geschickt worden und kam deshalb in sehr engen Kontakt zur Bevölkerung, wie es einem Touristen nicht möglich ist, und das macht die Schilderungen auch heute noch interessant, die sozialistische Idee und den Kampf der Befreiung aus der Kolonialzeit etwas außen vor gelassen. Ließt man die Geschichte in einem Wikipedia-Artikel, wird klar das Jemen, wie andere Länder, ein Spielball fremder kolonialer Mächte war und ist. Was aber hat der Arzt aus der DDR damals erlebt und für berichtenswert gehalten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es sind die klimatischen Herausforderungen für ihn, wie die Bewohner Jemens (Aden und Umgebung). Hinzukommen die Krankheiten, die durch die Armut und unzureichende hygienische Bedingungen, den Einwohnern das Leben schwer machen, dazu zählen die Cholera, Malaria, Bilharziose, Krankheiten die zum Erblinden führen und Lepra.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Themen sind die Beschneidung von Frauen und Männern sowie die Praktiken der Medizinmänner. Deren Kenntnisse von Heilkräutern erkennt er an, die Praxis, einen Schmerz dadurch zu bekämpfen, daß man ein heißes Eisen an die scherzende Stelle führt, kann er nichts Positives abgewinnen, findet bei seinen Patienten jedoch reichlich Narben dieser Behandlungsmethode.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt auch die Beschreibung zum Anbau und zum Genuß von Kat. Eine Hochzeit wird beschrieben und die Gepflogenheiten vor, während und nach einer Hochzeit geschildert, einschließlich der Scheidung, wenn es mit der Beziehung (Liebe) nicht so läuft, wie erwartet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute erfahren wir aus dem Jemen nur noch Neuigkeiten, die mit den militärischen Konflikten der Huthi-Milizen, Al-Qaida-Ableger und den sie unterstützenden Staaten zusammenhängen. Ein Ende von Hunger und Armut dürfte auch weiterhin ein Ziel in weiter Ferne sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie die Berichte anderer Reisender, ist das Buch ein kurzer Sprung in Raum und Zeit, mit einer Nähe zu den Menschen des Jemen. Ich frage mich, inwieweit die Unterstützung durch andere Länder etwas bewirkt hat, wenn ein einziger gewaltsam geführter Konflikt alles wieder zunichtemacht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Nachtrag:&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt; &lt;2025-02-18 Di&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie ich die Rezension vollendet habe, läuft im Radio ein Bericht zur Wahl (Deutschlandfunk: Bundestagswahl – Was aus Syrien und Jemen stammenden Erstwählern wichtig ist), in einen Interview berichtet ein junger Mann aus Jemen über seinen Werdegang in Deutschland, der nach 19 Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hat und keinen Drang verspürt, in sein vom Bürgerkrieg zerrüttetes Land zurückzukehren.&lt;/p&gt;]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Kleist —  Geschichten</title>
      <link>https://inkubator.koppatz.com/2025/ausgelesen--diverse__kleist/</link>
      <guid>https://inkubator.koppatz.com/2025/ausgelesen--diverse__kleist/</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Dec 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[Herausgegeben von Roland Reuß
in Zusamenarbeit mit
Peter Staengle
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Das Bettelweib von Locarno&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Der Findling&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Verlobung in St. Domingo&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Das Erdbeben in Chili&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Elfriede Jelinek — Die Klavierspielerin</title>
      <link>https://inkubator.koppatz.com/2023/ausgelesen--jelinek__die-klavierspielerin/</link>
      <guid>https://inkubator.koppatz.com/2023/ausgelesen--jelinek__die-klavierspielerin/</guid>
      <pubDate>Fri, 22 Dec 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[&lt;h3&gt;Die Klavierspielerin&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Rowohlt Verlag GmbH Hamburg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lizenzdruck 2004&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Mutter-Kind-Beziehung mit einer, wie man heute sagen würde »Helikopter-Mutter«. Dazu dann eine Lehrer-Schüler-Beziehung, das war es dann auch schon. Lanweilig von Anfang bis Ende, wenn nicht immer wieder einmal das Sex-Milieu ins Spiel gebracht würde. Statt dieser billigen Passagen kann man sich auch einen guten Pornofilm ansehen und damit das Lesen dieses Schinken ersparen. Seltsam, wofür man einen Literaturnobelpreis erhalten kann?&lt;/p&gt;]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Robert Merle  — Der Tod ist mein Beruf</title>
      <link>https://inkubator.koppatz.com/2023/ausgelesen--der-tod-ist-mein-beruf/</link>
      <guid>https://inkubator.koppatz.com/2023/ausgelesen--der-tod-ist-mein-beruf/</guid>
      <pubDate>Wed, 09 Aug 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[
&lt;figure style=&quot;float:right; width:220px; margin:20px;&quot;&gt;
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&lt;/figure&gt;

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&lt;/div&gt;

&lt;h3&gt;Der Tod ist mein Beruf&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Verlag: Aufbau-Verlag Berlin und Weimar&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Auflage 1986&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Es beschreibt die Entwicklung eines Menschen, der am Ende der Lagerkommandant von Auschwitz wurde. Im Buch heißt die Figur Rudolf Lang und beschreibt den Lagerkommandanten Rudolf Heß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einige Passagen des Buches erinnern mich an den Besuch diverser Gedenkstätten und Konzentrationslager und hier konkret das Unternehmen J. A. Topf &amp;amp; Söhne in Erfurt. Das ehemalige Fabrikgelände ist heute ein Ort der Erinnerungen an eine dunkle, grausame Zeit in Deutschland und Europa.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kann man aus der Geschichte etwas lernen? Offensichtlich nicht, denn in aktuellen Kriegsgebieten wiederholt sich, was damals praktiziert wurde, z.B. in der Ukraine &lt;sup&gt;&lt;a href=&quot;#fn-1&quot; id=&quot;fnref-1&quot;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Footnotes&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;footnote&quot; id=&quot;fn-1&quot;&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;  &lt;a href=&quot;#fnref-1&quot;&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;https://apnews.com/article/ukraine-russia-prisons-civilians-torture-detainees-88b4abf2efbf383272eed9378be13c72&lt;/p&gt;]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Robert Merle — Die Insel</title>
      <link>https://inkubator.koppatz.com/2023/ausgelesen__die-insel/</link>
      <guid>https://inkubator.koppatz.com/2023/ausgelesen__die-insel/</guid>
      <pubDate>Wed, 09 Aug 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[&lt;h3&gt;Die Insel&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Verlag: Aufbau-Verlag Berlin und Weimar&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Auflage 1986&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Die Mannschaft eines Bootes flieht auf eine unbewohnte Insel. Dort angekommen stoßen zwei Kulturen aufeinander. Auf der einen Seite der bürgerliche Lebensentwurf der Engländer und auf der anderen Seite die Naturphilosophie der Männer und Frauen aus Tahiti. Der Frieden ist bald gestört, als die Frauen und der Boden auf ungerechte Art auf die Männer aus Tahiti und England aufgeteilt werden sollen. Am Ende sind alle in Kämpfe verwickelt und selbst der sich ständig neutral verhaltende Purcell muss um sein Leben fürchten. Nur ein Zufall rettet ihm das Leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es wird beschrieben, was aktuell in Palästina/Israel traurige Realität ist. Ungleich verteilte Ressourcen und Machtverhältnisse führen zu Kämpfen mit vielen Toten und noch mehr Leid. Wie kann die Eskalation verhindert werden? Das ist die große Frage ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur mal so als Idee: Wie wäre es mit einer Ein-Staaten-Lösung in der Palästinenser und Isrealies die gleichen Rechte erhalten? Man wird ja wohl noch fragen dürfen?&lt;/p&gt;]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Ausgelesen — 1997</title>
      <link>https://inkubator.koppatz.com/1997/leseliste-1997/</link>
      <guid>https://inkubator.koppatz.com/1997/leseliste-1997/</guid>
      <pubDate>Sat, 18 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[&lt;table&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Autor&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Werk&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Erwin Strittmatter&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Ole Bienkopp&amp;quot;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Dale Carnegie&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Sorge dich nicht lebe!&amp;quot; Sehr empfehlenswert für alle, die sich &amp;quot;Sorgen&amp;quot; machen, zu viele Sorgen!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Kitty Ferguson&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Das Universum des Stephen Hawking&amp;quot; Eine Biographie über den englischen Physiker, interessante Persönlichkeit.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Leicht verständlich dargestellt werden Probleme der Kosmischen Physik.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Sein Buch &amp;quot;Eine kurze Geschichte der Zeit&amp;quot; ist ein muß, wenn einen der Mann und seine Probleme interessieren.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Serge Bramly&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Leonardo da Vinci&amp;quot; Biographie&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Stephen Hawking&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Einsteins Traum&amp;quot; Diverse Vorträge und ein Interview. Wollte sein Buch &amp;quot;Eine kurze Geschichte der Zeit&amp;quot; lesen, aber es ist nur ein Vortrag darüber drin.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Siegfried Lehrl&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Gedächtnistraining&amp;quot; Hat kaum überzeugt.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Klaus Lanz&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Das Greenpeace Buch vom Wasser&amp;quot; sehr interessant und informativ&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Günther Grass&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Die Blechtrommel&amp;quot; Meiner Meinung nach Schrott,....&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Siegfried Lenz&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;So zärtlich war Suleyken&amp;quot; Masurische Geschichten Voller Witz und Ironie. Habe selten soviel gelacht....&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Dr. Bruker&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Gesundheitlicher Rat aus ganzheitlicher Sicht&amp;quot;  Eine ganz neue Sicht auf das Gesundheitswesen, die Schulmedizin und die Ernährung&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Theodor Fontane&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Märkische Romanze&amp;quot; 4 Frauenerzählungen:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Cécile&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Irrungen und Wirrungen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Stine&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Mathilde Möhring&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Harvey und Marilyn Diamond&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Fit fürs Leben&amp;quot;  Teil 1 und 2 (zum 2. mal gelesen)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ich werde immer öfter gefragt, warum ich Vegetarier bin. In diesem Buch findet man viele Anregungen für die richtige Ernährung.  Man muß ja nicht gleich Vegetarier werden.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Ausgelesen — 1998 (unvollständig)</title>
      <link>https://inkubator.koppatz.com/1997/leseliste-1998/</link>
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      <pubDate>Sat, 18 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Die letzten Fundstücke, weshalb die Liste unvollständig ist.&lt;/p&gt;
&lt;table&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;August Messer&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Immanuel Kants Leben und Philosophie&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Franz Kafka&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Die Verwandlung&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Erwin Stritmatter&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Der Laden Teil 1&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;]]></description>
    </item>
    
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      <title>Ausgelesen — 1996</title>
      <link>https://inkubator.koppatz.com/1997/gelesen--1996/</link>
      <guid>https://inkubator.koppatz.com/1997/gelesen--1996/</guid>
      <pubDate>Mon, 18 Mar 1996 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Nach dem Umzug beschlossen - kein Fernseher !! Als Ergebnis ist die Zahl der gelesenen Bücher um ein vielfaches gestiegen. Ich kann es nur weiterempfehlen. Tauschen Sie den Fernseher gegen Bücher, heute eher das Smartphone mehr als eine Stunde zur Seite legen, Sie verlieren nichts und entdecken eine neue Welt!&lt;/p&gt;
&lt;table&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Autor&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Werk&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ein Buch über Japan&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Louise L. Hey&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Gesundheit für Körper und Seele&amp;quot;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Klaus Bednarz&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Fernes nahes Land&amp;quot;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Reisebericht über Ostpreußen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Susan Page&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Ich finde mich toll - Warum bin ich noch Single&amp;quot;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Gib die Suche nach deinem Wunschpartner nicht auf, alles andere sind BAN´s&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Herdis Möllehave&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Le und die Knotenmänner&amp;quot;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Sebastian Leitner&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;So lernt man lernen&amp;quot; - Angewandte Lernpsychologie - ein Weg zum Erfolg&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Die weite Reise&amp;quot; Kanadische Erzählungen und Kurzgeschichten&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Karin Jäckel&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Sag keinem wer dein Vater ist!&amp;quot;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Theodor Fontane&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Effi Briest&amp;quot;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Das Schicksal von Priesterkindern, Zeugnisse, Berichte, Fragen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;(Es ist auch ein Buch über die Liebe und eine Anklage an die katholische Kirche)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Stendal&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Über die Liebe&amp;quot;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Peter Krassa/ Reinhard Habeck&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Die Palmblatt - Bibliothek&amp;quot; und andere geheimnisvolle Schauplätze dieser Welt&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Berichte über Spuren, die Außerirdische hinterlassen haben.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Besonders interessant der Bericht über den Herren &amp;quot;Saint Germain&amp;quot; und die Zeichnungen im Tal Val Camonica.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Nicht verzagen HEADROOM fragen! - Der einzig senkrechte Ratgeber für alle Lebensfragen (Goldmann-Verlag)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Ken Follett&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Die Säulen der Erde&amp;quot;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ein historischer Roman über die Kirche in England. Spannend und informativ.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Joseph Weizenbaum&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Wer erfindet die Computermythen?&amp;quot;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ein Gespräch über gesamtgesellschaftliche Probleme der heutigen Zeit und kein Computerbuch, wie der Titel suggeriert.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Hirsch/Schuder&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;quot;Der gelbe Fleck&amp;quot;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ein Buch zur Geschichte des Judenhasses in Deutschland. Ein Buch über die Entstehung des Christentums&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;]]></description>
    </item>
    
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