<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
  <channel>
    <title>Inkubator</title>
    <link>https://inkubator.koppatz.com/</link>
    <description>Inkubator</description>
    <atom:link href="https://inkubator.koppatz.com/tags/Genderitis/feed.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/>
    
    <item>
      <title>Hackathon</title>
      <link>https://inkubator.koppatz.com/2021/hackathon/</link>
      <guid>https://inkubator.koppatz.com/2021/hackathon/</guid>
      <pubDate>Mon, 21 Jun 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[
&lt;figure style=&quot;float:right; width:220px; margin:20px;&quot;&gt;
  &lt;img src=&quot;https://inkubator.koppatz.com/../images/hackathon.webp&quot;
       class=&quot;thumbnail&quot;
       onclick=&quot;openOverlay()&quot;&gt;
  &lt;figcaption&gt;Hackathon — Lernen &amp; Lehren&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;!-- Overlay --&gt;
&lt;div id=&quot;overlay&quot; onclick=&quot;closeOverlay()&quot;&gt;
  &lt;img id=&quot;big&quot; src=&quot;https://inkubator.koppatz.com/../images/hackathon.webp&quot;&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;In der Woche vom 14.-18.06.2021 fand ein Hackathon zum Thema Schule und Bildung statt. Organisiert wurde er über das Portal »WirFürSchule«. Der Bereich, der mich interessierte, erweiterte sich um fünf weitere Mitstreiter a.G. und für diese Woche stellten wir die Lehrer a.G. in den Mittelpunkt.  Die Ergebnisse können über die Linksliste am Ende des Berichts eingesehen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was mich besonders beeindruckt hat, war die Ausdauer und das Stehvermögen der Frauen im Team. Weil wir uns erst wirklich nach getaner Arbeit treffen konnten, begann die gemeinsame Projektarbeit um 19:00 Uhr und zog sich bis nach Mitternacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dreitägiger Diskussion, Mindmap-Entwicklung und abschließenden »Clustern«  dann ein Gedanke:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Kalender könnte immer wieder mal einen Impuls setzen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun nahm aus der diffusen Faktensammlung eine Idee gestalt an. Es blieben nur noch zwei Tage, ich zögerte. Nur eine kleine Chance bestand, einen lauffähigen ersten Prototyp zu entwickeln. Ich muss mich immer wundern, wenn propagiert wird, WIE mit NUR drei Mausklicks eine App entwickelt werden kann. Damit werden dann komplexe Wissensgebiete wie KI, Quantencomputer und die neueste Kryptowährung -- je nachdem, welche Sau gerade durchs Dorf getrieben wird -- in wenigen Stunden mit lauffähigen Anwendungen revolutioniert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Glück hatte ich eine ähnliche Kalender-Idee für ein anderes Projekt im Kopf, aber noch keine Zeit es umzusetzen. Hilfreich waren die (Vor-)Übungen der letzten zwei Monate. Und so könnte ich jetzt ganz mutig behaupten, an einem Tag eine komplette Webanwendung entwickelt zu haben. Ohne eine Vorlage, wie es mit einem Coockiecutter-Template möglich ist und meinen Studien vor dem Hackathon, wäre ich nicht so weit gekommen. Schlussendlich konnte ich eine lauffähige Anwendung erstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lustig auch wie die Lehrerschaft versucht, den Einsatz der »genderneutralen Sprache« zu minimieren, weil der Einsatz den Lesefluss dermaßen stört, das die Texte nicht vorgelesen werden können, ohne ins Stocken zu geraten und damit die Kernbotschaft des Gelesenen ganz in Vergessenheit gerät. So habe ich nun für mich eine Schreibweise erfunden, die allen und nicht nur dem weiblichen Geschlecht Rechnung trägt. Liebe Lehrer a.G. es war mir eine Freude, dieses Projekt mit Euch gewagt zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielen Dank für den interessanten Gedankenaustausch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie versprochen die Linkliste:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;die lange Version der Domain:  &lt;a href=&quot;https://hilfe-ich-habe-eine-idee.methopedia.eu&quot;&gt;https://hilfe-ich-habe-eine-idee.methopedia.eu&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;dazu die Kurzversion:  &lt;a href=&quot;https://h18e.methopedia.eu/&quot;&gt;https://h18e.methopedia.eu/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;dann noch die Projektbeschreibung, die wir eingereicht haben: &lt;a href=&quot;https://devpost.com/software/hilfe-ich-habe-eine-idee&quot;&gt;https://devpost.com/software/hilfe-ich-habe-eine-idee&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;und wer es mit einer Installation versuchen will, Grundkenntnisse für die Installation von Python-Projekten vorausgesetzt:&lt;p&gt;git clone &lt;a href=&quot;https://gitlab.com/methopedia/h18e.git&quot;&gt;https://gitlab.com/methopedia/h18e.git&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;PS: Nun fragt sich der geneigte Leser a.G., was das Kürzel a.G. bedeutet?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganz einfach: a.G. = »alle(r) Geschlechter«, das passt sogar in Neudeutsch mit »all genders«, dann halt »a.g.«&lt;/p&gt;]]></description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Generitis</title>
      <link>https://inkubator.koppatz.com/2021/genderities/</link>
      <guid>https://inkubator.koppatz.com/2021/genderities/</guid>
      <pubDate>Sun, 14 Mar 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Was ist eine Stilblüte? Wikipedia erklärt es wie folgt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;»Als Stilblüte bezeichnet man Formulierungen, die durch einen
Missgriff in der Wortwahl oder Wortstellung, durch Versprecher oder
durch Mehrdeutigkeit ungewollt komisch wirken. Viele angebliche
Stilblüten sind Phantasieprodukte bzw. wenig gelungene Neologismen.«&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Was ist dann die Einführung der gendergerechten Benennungen unter Mißachtung aller Sprachentwicklungen? Sprachterror oder die neue Volkskrankheit »Genderitis« nenn ich das.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine kleine Sammlung, was alles so geht, Stilblüte würde ich es nicht nennen. Die Benennung beider Geschlechter zerstört von Beginn an den Lesefluß und solche holprigen Texte pflege ich nicht zu Ende zu lesen, egal wie wichtig und gut gemeint die Botschaft ist. Der letzte Eintrag in dieser Tabelle ist der Anlaß, es ein wenig zu dokumentieren.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;:Ergänzung: vom 31.05.2023&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;K(r)ampf um die gendergerechte Sprache...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Hacker nutzt Sicherheitslücken aus.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sowas geht ja gar nicht, also dann der Hacker und die Hackerin? Hm, geht irgendwie auch nicht, dann also die &lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Hackenden&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt; (der Vorschlag meiner Kollegin!) Mir war das dann des Guten zuviel und ich habe den Abschnitt umgestellt und damit das Wort Hacker vermieden. Der Text ist jetzt doppelt so lang, aber meine Zehennägel drehen sich nicht mir nach oben, weil ich die &lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Hackenden&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;  lesen muß!  Das passt in die Kategorie X-Beliebig-enden z.B. Zufußgehenden statt Fußgänger, Verbrauchenden statt Verbraucher und weiter verdreht dann vielleicht nicht mehr Fußgängerübergang, sondern Zufußgehendenübergang...&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;:Ergänzung: vom 14.01.2023&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Im Unterricht für Erwachsene  kann es schon mal vorkommen, daß ein Teilnehmer einen auf Oppositon macht. Eine Bekannte verwendete für diese Person die Bezeichnung »Stänkerer«. Wenn sie sonst immer auf die Verwendung beider Geschlechter achtete, hat sie mit der Frage:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;»Was kann man gegen einen Stänkerer machen?«, doch glatt die weibliche Form unterschlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Na sowas?! Bei negativ besetzten Bezeichnungen wie Mörder, Triebtäter und im konkreten Fall den »Stänker(er)« gibt es auf einmal keine weibliche Form mehr! Man achte mal darauf...&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;:Ergänzung: vom 05.03.2022&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In einem Datenbankkurs verwende ich eine Liste mit Berufsbezeichnungen für Frauenberufe, wie es sie wohl im Arbeitsamt verwendet wurde und hoffentlich nicht mehr Anwendung findet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einem SQL-Statement bekommt man schnell einen Überblick, wo überall der Mann drinsteckt und die Genderitis-Fraktion noch nachbessern muss. Viel Vergnügen beim Umbenennen...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Berufe mit »mann« im Namen&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Oh Mann, oh Mann)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bergmann, Bankfachmann, Amtmann, Amtmann im stenographischen D., Arbeitsbühnenmann, Arbeitsgerichtsamtmann, Archivamtmann, Bankamtmann, Bergamtmann, Bergjungmann, Bergmannslehrling, Bestmann, Betriebsamtmann, Betriebsamtmann (Ingenieur), Bibliotheksamtmann, Birnenmann (Eisenerzeugerin), Hochofenmann, Bundesbankamtmann, Werbefachmann, Media-Fachmann, Speditionskaufmann, Forstamtmann, Gartenamtmann, Gartenbauamtmann, Steuermann, Verlagskaufmann, Hutmann, Kaufmannsgehilfin, Kaufmannsgehilfin im Hotelgewe., Oberbootsmann (Bundeswehr), Salzbergmann, Seemann, Seemannsgeistliche, Seemannspastorin, Seemannsschüler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manchmal passte es, wenn man einfach ein »-in« als Endung nimmt, konsequent ist das nicht ;-)&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;:Ergänzung: vom 27.02.2022&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Frau Maron äußert sich in einem Interview &lt;sup&gt;&lt;a href=&quot;#fn-1&quot; id=&quot;fnref-1&quot;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; zum Deutschlandfunk:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;»Ich kann den Deutschlandfunk nicht mehr hören. Das war mal ein guter Sender, da konnte man viel erfahren und sogar lernen.[...] Diese Leute gehen an das Fundament der Sprache. [...] Sie meinen, die deutsche Sprache, wie sie über Jahrhunderte entstanden ist, gehört abgeschafft, und sie sagen jetzt uns allen, auch allen Ausländern, die Deutsch lernen wollen, was heute Deutsch ist. Dahinter kann nur Größenwahn oder Irrsinn stecken. Wobei Größenwahn auch eine Art von Irrsinn ist.«&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;:Ergänzung: vom 15.01.2022&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Stilblüte ist nicht der richtige Ausdruck, Herr Danisch hat die treffendere Bezeichnung gefunden, das »Doppelsprech«, was er immer wieder mal thematisiert, z.B. hier:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;https://www.danisch.de/blog/2022/01/15/doppelsprech-3/&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

   &lt;table border=&quot;2&quot; cellspacing=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;6&quot; rules=&quot;groups&quot; frame=&quot;hsides&quot;&gt;


   &lt;colgroup&gt;
   &lt;col width=&quot;16%&quot;  /&gt;
   &lt;col width=&quot;35%&quot;  /&gt;
   &lt;col width=&quot;35%&quot; /&gt;
   &lt;/colgroup&gt;
   &lt;thead&gt;
   &lt;tr&gt;
   &lt;th style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;Wo gehört/gelesen&lt;/th&gt;
   &lt;th style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;Beispiel&lt;/th&gt;
   &lt;th style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;Kommentar&lt;/th&gt;
   &lt;/tr&gt;
   &lt;/thead&gt;
   &lt;tbody&gt;
   
  &lt;tr style=&quot;border-bottom: 1pt solid black;&quot;&gt; 
     &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
     Wer sind die Guten und wer die Bösen?&lt;br/&gt;
     &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/news/Knapp-die-Haelfte-der-Ransomware-Opfer-zahlt-Loesegeld-7067219.html&quot;&gt;
     Knapp die Hälfte der Ransomware-Opfer zahlt Lösegeld &lt;/a&gt;
     &lt;/td&gt;
     &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
     » ... dass die Täter einen stärkeren Fokus auf den Verschlüsselungs- als
     auf den Entschlüsselungsteil ihrer Schadsoftware legten.«
     &lt;/td&gt;
     &lt;td&gt;
     Ah, die Bösen sind immer nur und ausschließlich männlich,
     wie ein Kommentar zum Artikel treffend feststellt, es fehlt
     das andere Geschlecht! Genderities ist also Auslegungssache...
     Das find ich den Müttern und Ehefrauen gegenüber ungerecht,
     weil die Kochen und Wäsche waschen, damit Buby mit weißer
     Kappe und gut genährt vor dem Rechner sitzen kann. 
     &lt;/td&gt;
   &lt;/tr&gt;
 
   &lt;tr style=&quot;border-bottom: 1pt solid black;&quot;&gt; 
     &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
     Eine Ankündigung für eine  Konferenz:&lt;br/&gt;
     &lt;a href=&quot;http://humanrobotinteraction.org&quot;&gt;
     Konferenz Human-Robot Interaction (HRI)&lt;/a&gt;
     &lt;/td&gt;
     &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
     Der Roboter...
     &lt;/td&gt;
     &lt;td&gt;
     ... und die R....? &lt;br /&gt;Wie denn nun?
     &lt;/td&gt;
   &lt;/tr&gt;
   &lt;tr style=&quot;border-bottom: 1pt solid black;&quot;&gt; 
     &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
     »Deutsch für Kenner« Wolf Schneider; Piper-Verlag 
     &lt;/td&gt;
     &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
     Arschlöcher und Arschlöcherinnen
    &lt;/td&gt;
    &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
      Letzteren klingt nicht nach dem was die maskuline Form bezweckt, aber:
      »... die Feministin Hannelore Mabry legte 1978  im &quot;Spiegel&quot; Wert
     auf die Feststellung, sie habe eine Gruppe nichtfeministischer
     Frauen nicht als Arschlöcher, sondern als Arschlöcherinnen bezeichnet«
   &lt;/td&gt;
   &lt;/tr&gt;
   &lt;tr style=&quot;border-bottom: 1pt solid black;&quot;&gt; &lt;td
     style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt; »Deutsch für Kenner« Wolf Schneider;
     Piper-Verlag &lt;/td&gt; &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
     Damenweltmeisterschaften und Sündenbock &lt;/td&gt; &lt;td
     style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt; Wie würden die Genderitis-Verfechter
     das nun benennen? Konsequent zuende gedacht müsste in den Duden die
     neuen Begriffe Damenweltmeisterinenschaft und Sündenziege mit
     aufgenommen werden.
   &lt;/td&gt;
   &lt;/tr&gt;


   &lt;tr style=&quot;border-bottom: 1pt solid black;&quot;&gt; 
     &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
     https://www.spectator.co.uk/article/why-is-microsoft-offended-by-mrs-thatcher
   &lt;/td&gt; &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;

   A friend writes from the United States. He recently installed a
   version of Word called Microsoft 365, a web-based subscription
   service. The program seized on the words ‘Mrs Thatcher’ in one of his
   documents. ‘Editor’ flashed up an ‘Inclusiveness’ warning that ‘it’s
   best to avoid language that may imply gender bias’: he/she recommended
   ‘Ms Thatcher’.
   &lt;/td&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
     Der Wahnsinn, wahrscheinlich in deutschen Amtsstuben erfunden, wirkt auch im internationalen Maßstab.
   &lt;/td&gt;
   &lt;/tr&gt;

   
  &lt;tr style=&quot;border-bottom: 1pt solid black;&quot;&gt; 
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
   Deutschlandfunk Nachrichten vom 3. August 2021, 16:30 Uhr
   &lt;/td&gt; &lt;td style=&quot;padding-left:
   5px;&quot;&gt;
   Ein Mob hatte Mitte der Woche Jagd auf Syrerinnen und Syrer gemacht ...
  
   &lt;/td&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
   Warum »ein Mob« warum nicht korrekt beide Geschlechter nennen, wie bei den Opfern, also
   »Mobber und Mobberinnen hatten Mitte der Woche Jagd auf Syrerinnen und Syrer gemacht«.&lt;br&gt;

   Irgendwie ist das nicht konsequent genug!
   &lt;/td&gt;
   &lt;/tr&gt;

   &lt;tr style=&quot;border-bottom: 1pt solid black;&quot;&gt; 
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
   Aus einem Slack-Channel (Juni 2021)
   &lt;/td&gt; &lt;td style=&quot;padding-left:
   5px;&quot;&gt;
   Vom Namen her und im Beitrag outet sich die Autorin als weibliches Wesen, 
   muss dann aber Pflichtgemäß gendern.&lt;br&gt;
   
   »So war ich leider nur Zaungästin.« 

   &lt;/td&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
     Egal welcher Kontext, gendern kennt keine Ausnahme, egal wie bescheuert das klingt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;
     Was mich zur nächsten Frage treibt: Ist der männliche Vogel ein
     »Zaunkönig«, dann ist das weibliche Exemplare natürlich eine
     »Zaunkönigin«. Und so flieht die »Zaunkönigin« vor der
     »Zaungästin«. Herrlich, wie man das so weitertreiben kann. Haben
     wir gelacht ...
   &lt;/td&gt;
   &lt;/tr&gt;

   &lt;tr style=&quot;border-bottom: 1pt solid black;&quot;&gt; 
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;Deutschlandfunk (Eine Sendung
   zur Landwirtschaft) 21. Kalenderwoche&lt;/td&gt; &lt;td style=&quot;padding-left:
   5px;&quot;&gt;
   Der Moderator bemüht sich beide Geschlechter zu nennen und natürlich
   die Dame zuerst! Also die Bäuerin/der Bauer, aber und da wird es dann
   nicht lustig sondern klingt total grotesk, über seine Lippen kommt
   dann immer sowas wie die »Bäuerinnen und Bäuern«. 
   &lt;/td&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
   Schönes Gendersprech! Obwohl ein interessantes Thema, konnte ich
   dem Gespräch nicht mehr folgen.
   &lt;/td&gt;
   &lt;/tr&gt;

   &lt;tr style=&quot;border-bottom: 1pt solid black;&quot;&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;Deutschlandfunk, Forschung aktuell vom 15.04.2021&lt;/td&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;... die Forschenden aus Spanien...&lt;/td&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
       Und was machen die Forschenden,
       wenn sie es gerade nichts tun, sind es dann die Essenden,
       Schafenden, Denkenden?
   &lt;/td&gt;
   &lt;/tr&gt;
   &lt;tr style=&quot;border-bottom: 1pt solid black;&quot;&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;Welt am Sonntag &lt;br/&gt;Nr. 15; vom 11.04.2021&lt;/td&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;der Gast&lt;/td&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
       Wie lautet der weibliche Gast, die Gästin? (Ein Artikel über gendergerechten Zwang zu formulieren!)
   &lt;/td&gt;
   &lt;/tr&gt;
   &lt;tr&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;&lt;/td&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;Hebamme&lt;/td&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
       Und wie nennt man die männliche Form?&lt;br/&gt;
       Jetzt ist es amtlich definiert &lt;br/&gt;(Update OZG: vom 10.09.2022):&lt;br/&gt;
       &lt;a href=&quot;https://fimportal.de/detail/D/S05000752V1.1&quot;&gt;Entbindungspfleger&lt;/a&gt;
       
   &lt;/td&gt;
   &lt;/tr&gt;
   &lt;tr style=&quot;border-bottom: 1pt solid black;&quot;&gt;
   &lt;tr style=&quot;border-bottom: 1pt solid black;&quot;&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;Magazin »Proveg« (April 2021) &lt;/td&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;Wertschöpfungskette: vom Anbau über den Handel bis hin zu den Verbrauchenden.&lt;/td&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
       Warum nicht einfach die Verbraucher, also zu den Verbrauchern?
   &lt;/td&gt;
   &lt;/tr&gt;

   &lt;tr style=&quot;border-bottom: 1pt solid black;&quot;&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;Radio&lt;/td&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;die Italiener und Italienerinnen&lt;/td&gt;
   &lt;td style=&quot;padding-left: 5px;&quot;&gt;
       Dann bitte auch die Deutschen und die Deutschinnen!
   &lt;/td&gt;
   &lt;/tr&gt;
   &lt;/table&gt;
   &lt;br/&gt;
&lt;p&gt;Dazu kommt dann noch, dass die Antwort auf jede Frage nicht 42 ist, sondern: GENAU (möglichst langgezogen). Egal was vorher gesagt worden ist, der nächste Satz muss korrekt gegendert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Denkpause kann auch mit »em« überbrückt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Phänomen habe ich in jungen Jahren erstmals bemerkt, als ein Mann abgestellt wurde, um uns Lehrlinge über Liebe und Sex aufzuklären. Wir hörten bald nicht mehr zu, weil unsere ganze Aufmerksamkeit dem nächsten »em« und unserer Strichliste gehörte. Heute ist es eine Kulturfrage oder ist es schon eine Genarationenfrage oder gar eine Bewegung? Es ist Zeit die »EM-EM«-Partei zu gründen. Genau 😉&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Linksammlung/Diskussion&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.belleslettres.eu/content/deklination/gender-nubling-lobin-sueddeutsche.php&quot;&gt;Belleslettres -- ein Blog zur deutschen Sprache&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.belleslettres.eu/content/deklination/genus-gendersprech.php&quot;&gt;Beleslettres -- eine Stellungnahme zur Genderitis&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;div class=&quot;footnote&quot; id=&quot;fn-1&quot;&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt; Welt am Sonntag; Nr. 9 vom 27. Februar 2022 &lt;a href=&quot;#fnref-1&quot;&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;]]></description>
    </item>
    
  </channel>
</rss>